Über mich

Eigentlich wollte ich Musiktherapeutin werden…

Nach dem Abi arbeitete ich stattdessen ein Vierteljahr lang auf einem Trakehner-Gestüt und studierte dann „Nordische Philologie“ und „Neuere deutsche Literaturwissenschaft“, da neben der Musik, Literatur und Sprachen meine Leidenschaft sind.

Ich komme aus Hamburg, bin aber nach meinem Studium in Tübingen in Süddeutschland geblieben, wo ich versuche, andere für den hohen Norden zu begeistern, indem ich Schwedisch unterrichte und skandinavische Stücke zu unseren Proben unseres Rheinberger-Ensemble mitbringe.

Mich faszinieren andere Sprachen, durch die man viel mehr über die Kultur und Besonderheit eines Landes erfährt, als durch Filme oder Reiseführer. Zur Zeit lerne ich Französisch und weiterhin Englisch. Außerdem lebe ich für einige Jahre in Taiwan und beschäftige mich daher mit den Feinheiten des Hochchinesischen.

Meine Begeisterung für Skandinavien und die skandinavischen Sprachen verdanke ich Astrid Lindgrens „Michel aus Lönneberga“ – der im Schwedischen „Emil“ heißt – und meinen schwedischen und dänischen Vorfahren.

Mein Selbstverständnis als Sprachtrainerin
Ich verstehe mich – ganz im Sinne der skandinavischen Didaktik – als Coach und als Trainer, der seine Schützlinge auf ihrem Entwicklungs- und Lernweg begleitet und ihnen dabei hilft, ihre selbstgesteckten Lernziele zu erreichen.

Zu diesem Zweck arbeite ich am liebsten mit eigenen Sprachlernmaterialien, denn nur so kann ich dem Lerntyp, den Lernzielen sowie den Interessen des Einzelnen gerecht werden.

Didaktik/Methodik
„kommunikativ – interaktiv – einsprachig – lebendig – spielerisch“

Im Sprachtraining arbeite ich unter anderem mit Elementen des interkulturellen Ansatzes, der EuroCom-Methode, der Birkenbihl-Methode zum Fremdsprachenlernen, des aktivierenden Lernens nach Claudia Monet, des Total Physical Response und des Natural Approach.

Ich lege viel Wert auf authentisches Hörmaterial (Podcasts, Radiobeiträge und Gesprächsmitschnitte), um das Hörverstehen für die unterschiedlichsten Kommunikationssituationen zu trainieren und es ist mir sehr wichtig, durch den verstärkten Einsatz kommunikativer Übungsformen zu Interessen und Themen aus dem Lebens- und Arbeitsumfeld des Lerners, rasch eine kommunikative Handlungsfähigkeit des Lerners in dessen Zielsprache aufzubauen.

Berufserfahrung

Was ich mit diesem Blog bezwecke 🙂
Ich möchte in diesem Blog Tipps und Links zum Thema Sprachenlernen an Sprachenlerner weitergeben, die selbständig eine Sprache lernen wollen, sowie an Sprachkursteilnehmer, Studierende und Sprachlehrer, die zusätzlich zu ihrem Sprachunterricht mit authentischem Material weiterlernen oder im Unterricht damit arbeiten wollen.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken

Theresa Henkel

8 Kommentare zu “Über mich

  1. Hej Theresa,
    Jahr für Jahr mache ich Urlaub in Schweden und ärgere mich immer wieder, dass ich die Sprache nicht spreche und verstehe. Das soll sich jetzt ändern.
    Meine Frage: Wo bekomme ich Lernmaterial, um Schwedisch nach der Birkenbihl-Methode zu lernen?
    Beste Grüße von der Otseeküste
    Jürgen Vogler

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    • Hej Jürgen,
      dann solltest du unbedingt anfangen, Schwedisch zu lernen, denn Schwedisch ist soooo schön und bringt rasche Erfolge!

      Vera F. Birkenbihl hat die Assimil-Kurse für alle die Sprachen empfohlen, die sie nicht selbst im Programm hatte und dieser Empfehlung schließe ich mich vorbehaltlos an.
      Die Methode von Assimil ist der Birkenbihl-Methode sehr ähnlich und die kurzen Texteinheiten des Kurses sind äußerst unterhaltsam und damit ideal zum Lernen geeignet – ab Lektion 7 kommen keine typischen Lehrbuch-Dialoge mehr vor und die ersten sieben Lektionen bearbeitet man innerhalb kürzester Zeit.

      Ich arbeite in meinen Sprachkursen und auch persönlich gern mit Assimil, einfach wegen der netten kurzen Lerneinheiten und der witzigen Ideen.

      Ich empfehle dir, nur die „einfache“ Ausgabe (Buch und Audio-CDs) zu kaufen, weil die PC-Edition für mich keinen erkennbaren Zusatznutzen bietet:
      Schwedisch ohne Mühe (Assimil)
      ISBN13: 9783896252203

      Probelektionen und weitere Infos gibt es hier:
      http://www.assimil.de/languages/swedish.htm

      Wenn du gern genauer in das Buch hineinschauen möchtest, lohnt sich auch der Besuch in einer größeren Stadtbibliothek oder Buchhandlung.

      Viel Spaß beim Lernen und viele Grüße in den hohen Norden,
      Theresa

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  2. Hej Theresa,

    dein Blog ist wirklich toll für jeden, der Schwedisch lernen möchte und generell Schwedenliebhaber ist!
    Mir hat auch dein Kurs sehr gut gefallen – und ich habe dir vor ein paar Tagen eine Mail geschrieben, ich habe da ein Anliegen…

    Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir antworten würdest!

    Liebe Grüße,

    Laura

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  3. Mein Gott!
    Jag är begeistrad av din begeistring för språk! Det är jag åxå, men rätt stavning är inte min styrka 😉
    Jedenfalls ist deine Begeisterung so ansteckend, und so jemanden wünscht man sich als Lehrer!!
    Habe Deine Seite zufällig auf der Suche nach schwedischen Texten gefunden und war gleich Begeistert! Daher und weil ich Schweden liebe, wünsche ich Dir von ganzem Herzen viel Erfolg !!
    Apropos Musiktherapeutin: Meine Theorie ist, dass man zunächst die Sprachmelodie lernen sollte, dann fügen sich die Wörter von allein hinein, nach dem Motto: richtig ist, was sich gut anhört!
    Alles Gute
    Mvh
    Simeon Kinov

    På semester i Fehmarn och inte så långt från sverige heller 🙂

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    • Hej Simeon,
      tusen tack!

      Ich bin ganz Deiner Meinung:
      die Sprachmelodie kennen zu lernen ist zu Anfang das wichtigste, deshalb lege ich großen Wert auf gut gesprochenen „Input“ durch Hörbücher, Radiosendungen/Podcasts, Filme und Musik beim Lernen und Näherbringen einer Sprache.

      Außerdem finde ich es hilfreich, von Anfang an mehreren Modellen (Sprechern) beim Sprechen unterschiedlicher Texte zuhören zu können, weil ich dann viel schneller zu verstehen lerne und mich auch nicht so schnell langweile, wie ich das gerne tue, wenn ich besonders langsamen Sprechern wiederholt zuhöre.

      Lieben Gruß
      Theresa

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  4. Hallo, ich habe mehrere Fragen 😉 Ich lerne gerade schwedisch über babbel und sprichmalschwedisch.com. Über das Netz bin ich dann auf Birkenihl aufmerksam geworden. Auf sprichmalschwedisch wird mit Podcasts gearbeitet, die es auch in der langsamen Version zu hören gibt. Von daher könnte ich ja einfach darauf die Birkenbihl Methode anwenden oder?
    Dann: Ich habe das hohe Ziel in 2 Jahren mindestens auf C1 Niveau zu sein, da ich 2 Module an einer schwedischen Uni belegen will. Die Internetseite geht aber nur bis B1. Wo komme ich zum Selbstlernen an gutes Material B2-C2? Ich kann mir leider kein Personal Training leisten und bin auf Selbstlernen angewiesen. Danke für Deine Tipps. LG Petra
    (Als Hintergrund: wir werden in 4 Jahren nach Schweden gehen, mit unseren 5 Kids. Das kappt nur, wenn mein Studium Soziale Arbeit anerkannt wird. Dafür benötige in 2 Module: Recht und Verwaltung in schwedisch für Schweden.) Daher meine „Zeitnot“ 😉

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    • Hej Petra,

      klar, Du kannst sogar sehr gut mit den Texten von „Sprich mal Schwedisch“ http://www.sprichmalschwedisch.com nach der Birkenbihl-Methode Schwedisch lernen. Besonders gut an der Seite finde ich außerdem, dass es sogar eine transkribierte Fassung der Texte als Download gibt 👍🏼.

      Als Deutschsprecherin in zwei Jahren auf C1-Niveau zu kommen, ist absolut möglich. Kannst du denn zufällig auch noch gut Englisch oder vielleicht Niederländisch, Flämisch, Plattdeutsch oder eine andere germanische Sprache? Dann ginge es besonders schnell.

      Material zum Selberlernen findest du, wenn du meine Schwedisch-Links hier in Blog anguckst und – je nachdem, ob Du am liebsten hörst, liest oder Filme schaust – im Internet.

      Hier schon mal ein paar Beispiele:
      schwedische Bücher (s. Blog)
      schwedisches Fernsehen (z.B. sr.se, s. Blog-Artikel)
      schwedische Filme (Videotheken, Bibliotheken, s. Blog)

      Ich werde in den nächsten Tagen einen Artikel darüber schreiben, also schaue einfach bald wieder vorbei 🙂

      Viel Spaß beim Schwedischlernen und lieben Gruß
      Theresa

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  5. Hallo Theresa, lieben Dank für Deine Antwort. Auf sprichmalschwedisch lerne ich mittlerweile – allerdings weniger nach der Birkenbhil Methode. Ab der 3. oder 4. Lektion ist da ein Sprecher dabei, der seine Stimme so sehr verstellt, dass es mir schwer fällt, mir das öfter anzuhören. Total schade. Daher lerne ich derzeit mit verschiedenen Methoden, wie bei babbel, Selbstlernkurs mit CDs usw. Außerdem habe ich mittlerweile Kontakt zu einigen Schweden, mit denen ich regelmäßig emails schreibe.
    Ob ich es wirklich auf C1 schaffe, das kann ich noch nicht einschätzen. Ich spreche gut englisch, das hilft schonmal. Mit dem Lernen habe ich am 18. Oktober angefangen und ich habe jetzt gerade mal einen Wortschatz von ca. 1000 Vokabeln – bei 0,5 – 4 Stunden lernen am Tag. (wobei ich die letzte 1,5 Wochen wegen Krankheit gar nix machen konnte). Grammatik dauert auch noch, bis sich das einprägt. Puh. Ich bin gespannt, ob ich das hinbekomme…. Danke für Deine Tipps 🙂 LG Petra

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