Gastbeitrag Dr. Werner Stangl – Lerntipps „besser lernen“

Auf den Webseiten http://www.lerntipp.at findet sich Auswahl an effektiven Lerntipps, die auf lernpsychologisch abgesichertem Wissen beruhen. Die hier versammelten Lerntipps für schulisches (http://schule.lerntipp.at/) und studentisches Lernen (http://studium.lerntipp.at/) gelten auch für das Lernen von Erwachsenen, wobei sie im Sinne eines Lernsystems oder Lernprogramms für einen individuellen Einstieg in die Verbesserung der eigenen Lerntechnik genutzt werden können.

Eine Seite richtet sich auch an Eltern (http://eltern.lerntipp.at/), wobei hier zahlreiche Hinweise gegeben werden, wie sie ihre Kinder unterstützen können.

Es wird empfohlen, diese Lerntipps nach eigenen Prioritäten zu reihen und nacheinander geplant in der täglichen Praxis zu erproben und zu erarbeiten. Diese Lerntipps vermitteln vor allem das immer wichtiger werdende “Lernen lernen” bzw. der “Lernen des Lernens”, das Schüler und Schülerinnen ermöglicht, später im Leben selbständig ihr Wissen zu erweitern.

Die Lerntipps sind frei zugänglich und stammen von Dr. Werner Stangl, der an der Johannes Kepler Universität Linz Psychologie und Pädagogik lehrte, und von DDI Benjamin Stangl, der diese Lerntipps während seiner Schulzeit und während seiner Studien an der Technischen Universität Wien erprobte.

Einige Lerntipps gibt es auch übersetzt auf englisch http://study-skills.lerntipp.at und spanisch http://schule.lerntipp.at/spanisch/ (hier absatzweise parallel nebeneinander!)

Ein ganz wichtiger Tipp vorweg:
Versuche nicht gleich das ganze Lernen umzukrempeln, sondern probiere nur einen oder zwei unserer Lerntipps über einen längeren Zeitraum hin aus!

Dr. Werner Stangl


Danke & Verwendungstipps

Herzlichen Dank für diesen Beitrag und die tollen Lerntipps an Herrn Dr. Stangl und DDI Benjamin Stangl.
Ihre Artikel sind sind sehr wichtig für Schüler, Studenten, Eltern, Lehrer, Lehrende und Menschen, die lebenslang lernen wollen oder müssen.

Besonders interessant war für mich selbst der Artikel “Mach Werbung aus deinen Fehlern”, da ich zur Zeit Hochchinesisch lerne und es in dieser Sprache viel Potential gibt, Fehler zu machen.


Wie man die Lerntipps nutzen kann

  • selbst ausprobieren (wie Dr. Werner Stangl oben schreibt)
  • weitersagen (Freunden, Verwandten, Arbeitskollegen …)
  • als Arbeitsmaterial für Spanisch-, Englisch- und Deutschlerner
  • als Unterrichtsmaterial (z.B. im DaF-Bereich, im Fremdsprachenunterricht in Schule oder Universität)
  • als Lerntipp-Sammlung für Lern-AGs an Schulen und Nachhilfeschulen

Viel Freude am & beim Weiterlernen wünscht

Eure Theresa

Chinesisch – Pinyin-Tabelle zum Anhören

Seit wir in Taiwan leben, sind wir umgeben von (hoch-)chinesischen, taiwanischen und Hakka-Lauten. Im Fernsehen laufen japanische, koreanische, amerikanische, kantonesische, chinesische und französische Filme und mit anderen „Langnasen“ unterhalten wir uns auf Englisch oder Deutsch und manchmal auch auf Schwedisch. Das ist manchmal etwas verwirrend:

Sprachverwirrung (credit: http://www.jado-uebersetzungen.de)

Viele Taiwaner sprechen eine chinesische Sprache und zusätzlich Hochchinesisch, so dass ich mich fürs Hochchinesische entschieden habe und seit einigen Wochen Unterricht bei einer deutschsprachigen Chinesischlehrerin nehmen.

Da die traditionellen Schriftzeichen (Langzeichen), die man in Taiwan benutzt, noch komplizierter sind, als die vereinfachten Zeichen (Kurzzeichen) der Volksrepublik China, haben wir für die ersten Stunden die offizielle lateinische Umschrift „Hanyu Pinyin“ benutzt.
Pinyin vereinfacht das Lernen erheblich, hat aber den Nachteil, dass man zu Beginn lernen muss, wie diese Buchstaben ausgesprochen werden. Das ist für Deutschsprachige nicht immer ganz logisch, besonders bei den den Lautkombinationen zh, ch und sh.


Hierzu gibt es eine wunderbare Hilfe von „Yabla“:
eine sprechende Pinyin-Tabelle in der man fast alle möglichen Pinyin-Silben finden kann. Jede dieser Silben ist einzeln anklickbar und man dabei wählen, welchen der vier Tönen man sich vorsprechen lassen möchte.

Ich benutze diese Tabelle täglich, weil sie mir geduldig auch beim 1000. Mal die gewünschte Silbe in der gleichen, korrekten Tonhöhe vorspricht.

Wenn ihr noch weitere Seiten oder Tools zum Chinesischlernen kennt, schreibt bitte einen Kommentar.

Vielen Dank & Xiè xie!
Eure Theresa

Alternativen zu Niederländisch „Woord van de dag“?

Dieses Angebot gibt es leider nicht mehr (für diese Info danke ich Adam W. herzlich).

mögliche Alternativen?

Ich freue mich sehr über Kommentare zu weiteren Niederländisch-Ressourcen!

Eure Theresa

Update: Rezension Wörterbuch-Apps Schwedisch (Norstedt)

Update (4. März 2014): „Norstedts Stora Tyska Ordbok“ und alle anderen Wörterbuch-Apps von Norstedt gibt es jetzt auch für Windows-Phones!

Heute muss ich endlich mal eine Empfehlung für die Wörterbuch-Apps von Norstedt aussprechen. Sie „erleichtern“ mir sprichwörtlich das Leben, denn ich lasse meinen doch recht schweren Laptop immer häufiger zu Hause, seit ich die Norstedts-App auf meinem iPhone und dem iPod touch habe.

Ich benutze die Norstedts-Apps auf dem iPod und iPhone und bin begeistert von Umfang, Benutzerfreundlichkeit und Preis. Für eine App ist der mit ca. 30 Euro zwar recht hoch, aber für ein wirklich umfangreiches, professionelles Wörterbuch ist der Preis angemessen und ähnlich hoch wie das „Langenscheidt Standard-Wörterbuch Schwedisch“ (als App), das ich an andere Stelle rezensieren werde.

Es gibt immer wieder Angebote zu einem sehr reduziertem Preis (häufig im Februar und kurz vor Weihnachten), es lohnt sich also, das vor dem Kauf auf der Norstedt-Seite zu prüfen.

Rezension „Norstedts Stora Tyska Ordbok“
Ich besitze die CD-Version des „Norstedts Stora Tyska Ordbok“, diese hat mich vor sechs sieben Jahren 75 Euro gekostet und enthielt damals leider noch keine grammatikalischen Angaben im schwedischen Teil. Für die Neuauflage und die Apps wurden diese Angaben ergänzt, die deutsche Schwedischlerner so dringend brauchen, daher kann ich dieses Wörterbuch jetzt auch Schwedisch-Anfängern empfehlen.

positiv:

  • sehr umfangreich (ca. 140.000 Stichwörter und Redewendungen)
  • enthält auch Fachvokabular
  • der Wortschatz wird regelmäßig aktualisiert, sodass man auch Vokabeln aus dem Web 2.0-Zeitalter zuverlässig findet
  • die App ist komplett offline benutzbar und funktioniert damit auch auf Reisen zuverlässig
  • enthält zusätzlich einen sehr guten Sprachführer mit Redewendungen (nach Themengebieten geordnet)
  • Lesezeichen-Funktion, mit der man gesuchte Vokabeln markieren kann (diese werden chronologisch angeordnet, so dass man jederzeit sieht, wie wenig;-) man heute nachgeschlagen hat)
  • die App enthält ein schwedisches Sprachquiz, mit dem man seine Wortschatzkenntnisse überprüfen und ausbauen kann
  • Universal-App für iPhone & iPad

negativ:

  • keine Aussprachehinweise im schwedischen Teil (die gibt es dafür in „Norstedts Svenska Fickordbok“, dem schwedisch-schwedischen Taschenwörterbuch)
  • leider keine Sprachausgabe für Schwedisch

Fazit:
Eine klare Empfehlung meinerseits!

Hier geht es zu den Wörterbuch-Apps:
iOS-Apps (Universal-App für Apple iPhone/iPad/iPod touch)
Android-Apps (Android Phone)
Windows-Apps (Windows Phone & Nokia Lumia)

Update: Märchen in mehreren Sprachen – Sprachen mit Paralleltexten lernen

Wenn man beim Sprachenlernen nach der Birkenbihl-Methode vorgeht, merkt man schnell, dass es nicht so viele de-kodierte Sprachkurse auf dem Markt gibt und dass das De-Kodieren sehr viel Zeit kostet, wenn man es selbst übernimmt.

Vera F. Birkenbihl empfahl dem fortgeschrittenen Sprachenlerner, beim Lesen von fremdsprachigen Büchern nur jeweils die ersten Seiten zu de-kodieren und beim Weiterlesen nur noch unbekannte Wörter oder interessante Phrasen.

wenn man schneller de-kodieren möchte
Das De-Kodieren der ersten Seiten wird viel einfacher und richtig interessant, wenn man einen Paralleltext zum Nachschlagen benutzt, statt eines Wörterbuchs.

wenn man Vorkenntnisse hat
Wenn einem die neue Sprache nicht so fremd ist,

  • weil man bereits Vorkenntnisse besitzt, z. B. wenn man bereits eine ähnliche Sprache gelernt hat oder
  • wenn man die ersten Lektionen eines Sprachkurses bereits bearbeitet hat oder
  • wenn man sich beim Sprachenlernen nicht entmutigen lässt, wenn man unbekannten Wörtern begegnet,

empfehle ich, mit Paralleltexten weiterzulernen.

http://www.polyglotnerd.com/blog/2014/08/11/how-to-improve-reading-in-a-foreign-language-part-2-parallelbilingual-texts/ via: http://www.polyglotnerd.com

 

was man braucht

  • einen fertigen Paralleltext in zwei Sprachen (Quellen s. u.)
  • ein möglichst interessantes oder noch besser spannendes Buch/Ebook in zwei Versionen:
    a) einmal in einer Sprache, die man sehr gut lesen kann und
    b) einmal in der Fremdsprache/Zielsprache, die man lernen/auffrischen möchte.

Ich empfehle besonders Krimis und Thriller fürs Sprachenlernen, da man hier unbedingt bis zum Ende weiterlesen will und das Buch nicht in der Ecke liegenlässt.

Ablauf
1. den Anfang der Geschichte in der Sprache lesen, die man gut versteht, bis es so richtig spannend wird
2. dieses Buch weglegen (auch wenn’s schwerfällt ;))
3. das Buch in der Zielsprache nehmen und
4. in der Zielsprache weiterlesen.

bitte nicht frustrieren lassen!
Je nachdem, ob man schon Vorkenntnisse in einer verwandten Sprache hat oder nicht, ob einem die neue Fremdsprache also anfangs sehr fremd erscheint, desto einfacher oder schwieriger fühlt sich das Lesen in dieser Sprache an. Das gibt sich aber im Laufe der nächsten Seiten.

Beispiel aus meinem Leben:
wenn man schon etwas Englisch und Deutsch kann, ist Schwedisch vergleichsweise „leicht“ zu lernen, wenn man dagegen sehr gut Englisch und Deutsch kann und: Chinesisch lernen will, steht man vor einer großen Herausforderung …

was die Arbeit mit Paralleltexten bringt
Durch dieses Lesen in der neuen Sprache erwirbt man in kurzer Zeit einen großen passiven Wortschatz und ein sehr gutes Leseverständnis. Diese Grundkenntnisse sollte man – wenn man die Sprache nicht nur zum Lesen kennen will – durch Sprechen, Übungen, Spiele oder Sprachunterricht aktivieren.

Außerdem kann man das Lesen in der Zielsprache nach den ersten anstrengenden Seiten genießen, weil man nicht jedes unbekannte Wort im Wörterbuch nachschlagen muss.

Unser Gehirn lernt beim Lesen nebenher viel über den Aufbau der neuen Sprache, über die Grammatik, über die Satzstellung und über Unterschiede zwischen bereits gelernten Sprachen und der Zielsprache.

Tipp
falls es keine „eingebaute“ Möglichkeit gibt, sich zwei Sprachen als Paralleltext anzeigen zu lassen, kann man sich die Märchen z.B. in verschiedenen Tabs oder Fenstern seines Browsers, die man nebeneinander öffnen, in unterschiedlichen Sprachen anzeigen lassen.


 

Paralleltexte im Internet

AndersenStories: Andersens Märchen in 7 Sprachen
Ich habe noch nicht so viele Seiten gefunden, auf denen eine vernünftige Auswahl zu finden ist, aber die Seite AndersenStories ist eine rühmliche Ausnahme: auf AndersenStories gibt es Andersens Märchen in sieben Sprachen, nämlich auf

  • Deutsch
  • Englisch
  • Dänisch (natürlich;-))
  • Spanisch
  • Französisch
  • Niederländisch und
  • Italienisch

Die Unterseiten sind durch Werbung und unübersichtliche Navigationsleisten nicht gerade einladend, aber es lohnt sich weiterzuklicken.

Die Texte sind komplett vorhanden und es gibt für jedes Märchen die Möglichkeit, einen Paralleltext in einer Sprache nach Wahl anzeigen zu lassen.

Zusätzlich gibt es in den meisten Sprachen sogar noch Audiodateien, alles in allem also ein Lehrwerk in sieben Sprachen!

Grimmstories – Grimms Märchen in 12 Sprachen
Wem das an Sprachen noch nicht reicht, dem empfiehlt ManuEla, eine Leserin meines Blogs, eine ähnlich gemachte Website, in denen man alle Märchen der Gebrüder Grimm findet und zwar in folgenden Sprachen:

  • Dänisch
  • Deutsch
  • Englisch
  • Spanisch
  • Französisch
  • Italienisch
  • Niederländisch
  • Polnisch
  • Portugiesisch
  • Russisch
  • Vietnamesisch und
  • Chinesisch (leider nur in Kurzzeichen)

ebenfalls mit der Möglichkeit, die Sprachen in Spalten nebeneinander darzustellen und sie damit wie einen Paralleltext zu benutzen.

Tausend Dank, liebe ManuEla, für diesen genialen Tipp!


 

zweisprachige Lektüre in Buchform (Auswahl)
dtv zweisprachig – zweisprachige Lektüre/Paralleltexte
Achtung: die Übersicht steht erst weiter unten auf der Seite, bitte runterscrollen
– mein Favorit: tolle Internetseite, übersichtlich, schön anzuschauen, gute Suchfunktion, danke!
– die Übersicht ist geordnet nach Lern-Niveaus und Fremdsprachen
– bietet auch Bücher in „exotischeren“ Sprachen, wie Chinesisch, Griechisch, Italienisch, Lateinisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Türkisch

Penguin – zweisprachige Paralleltexte
alte Reihe, daher nur noch begrenztes Angebot

Penguin – zweisprachige Kurzgeschichten als Paralleltexte

Penguin – zweisprachige Kinderbücher & Märchen

Weitere Verlagsangebote folgen, leider sind nicht alle Internetseiten deutscher Verlage so übersichtlich wie die der DTV Verlagsgesellschaft, deshalb brauche ich noch etwas Zeit zum Sichten und Probelesen – das soll keine Schleichwerbung sein.

Viel Freude beim Lesen in Eure/Ihrer Zielsprache!
Ich freue mich immer über Tipps, Rezensionen und Reaktionen 🙂

Intervall-Lernen (von Sprache, Musik …)

in ihrem Blog Birkenbihl-denkt beschreibt Frau Birkenbihl für den 2. Lernschritt (HÖREN/AKTIV) ihrer Sprachlern-Methode das Intervall-Lernen.

Übrigens gilt bei HÖREN/AKTIV das Gegenteil vom nächsten Schritt (wo wir passiv hören werden): Viele kurze “Sitzungen” von wenigen Minuten (ein bis drei Durchgänge) bringen weit mehr als eine Mammut-Sitzung von einer Stunde! Das nenne ich INTERVALL-LERNEN. Es nutzt einen neurologischen Zusammenhang: Immer wenn wir uns mit etwas befassen, arbeitet das Gehirn noch ein wenig nach (diese “Überstunden” sind eigentlich “Überminuten”). Wenn wir also 5-mal je einige Minuten arbeiten, bekommen wir 5 mal kostenlose “Überstunden”, also sparen wir Real-Zeit. Allerdings müssen wir zwischen den einzelnen Übungsabschnitten Zeit verstreichen lassen.

Das hat mir die Augen geöffnet, denn ich experimentiere seit einiger Zeit damit, in Intervall-Einheiten (ich nenne das „Modulares Arbeiten“) Töne für mein Ensemble zu lernen.
Dadurch höre ich in den Lernpausen eine Art Ohrwurm des zuletzt gehörten Abschnitts, der mir offensichtlich hilft, Musikstücke viel schneller zu lernen, als ich das früher getan habe.

Zum Ausprobieren hier mein aktuelles Test-Schema zum Intervall-Lernen beim Sprachenlernen

  • Sprache X HÖREN/AKTIV  3 Durchgänge
  • 10 -30 Minuten etwas anderes machen
  • Sprache X HÖREN/AKTIV 3 Durchgänge
  • 10 -30 Minuten etwas anderes machen
  • Sprache X HÖREN/AKTIV 3 Durchgänge
  • 10 -30 Minuten etwas anderes machen
  • Sprache X HÖREN/AKTIV 3 Durchgänge
  • 10 -30 Minuten etwas anderes machen
  • Sprache X HÖREN/AKTIV 3 Durchgänge

Wer sich fürs Lernen von Musikstücken interessiert, findet meinen Kommentar zu Frau Birkenbihls Artikel vielleicht hilfreich:

(hier ist eine Kopie meines Kommentares mit Anmerkungen von V. F. Birkenbihl von der Seite birkenbihl-denkt.com, da der Artikel und die Kommentare leider nicht mehr online zu sein scheinen):

Ich nutze das INTERVALL-LERNEN, um viele Musikstücke in kürzester Zeit zu lernen. Anfangs habe ich mich an der Regel, zweimal am Tag mit 6 Stunden Pause dazwischen, orientiert, aber inzwischen habe ich herausgefunden, dass bei mir folgender Ablauf am besten funktioniert:

evtl. vorbereiten:
Stück 1 in sinnvolle Einheiten unterteilen (oder mit A-B-Funktion abspielen), bei mir sind es meistens zwischen 45 sek und 3 Min, je nach Anspruch des Stückes, also genau wie beim Sprachenlernen.

dann:
A) Stück 1, Abschnitt 1, 2 – 3 x abspielen und bewusst zuhören. Bei Problemen Abschnitt noch weiter kürzen (Stichwort PAUSE-Taste)
B) 5 – 15 Min etwas anderes machen (aber keine andere Musik hören! höchstens Sprachen, wenn es einen nicht stresst)
weiter mit jedem weiteren Abschnitt, jeweils mit Pausen (B) dazwischen.

Länge und Gestaltung der Pausen hängt von meiner Konzentrationsfähigkeit ab:
Wenn ich müde bin, mache ich in den Pausen auch mal gar nichts. Dabei merke ich oft, dass ich den zuvor gelernten Abschnitt wie einen Ohrwurm innerlich nachhören kann.

Nach mindestens 6 Stunden höre ich jeweils das gesamte Stück noch einmal bewusst an, indem ich die Noten verfolge. Danach läuft es passiv, bis ich es auswendig mitsingen kann.

Zum Intervall-Lernen gibt es später weitere Infos.


Dänisch lernen im Internet

diesen Link kannte ich noch nicht und da ich so begeistert davon bin, muss ich den einfach weiterempfehlen!

Danke an/Credits to: allmylanguages

allmylanguages

The best free online resource – as far as I know – for someone who wants to learn Danish:

http://danskherognu.dk/Lektioner/Intro/Introinenglish/tabid/354/Default.aspx

The programme has been developed with the support of the Ministry for Refugee, Immigration and Integration Affairs.

There are 12 lessons (with 5 chapters) containing text with sound, dictionary („ordbog“/“ordliste“) and listening tests.

The dictionary is available in English, German and Polish  (but have to scroll down for a while to see the Polish and German dictionary).

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