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in ihrem Blog Birkenbihl-denkt beschreibt Frau Birkenbihl für den 2. Lernschritt (HÖREN/AKTIV) ihrer Sprachlern-Methode das Intervall-Lernen.
Übrigens gilt bei HÖREN/AKTIV das Gegenteil vom nächsten Schritt (wo wir passiv hören werden): Viele kurze “Sitzungen” von wenigen Minuten (ein bis drei Durchgänge) bringen weit mehr als eine Mammut-Sitzung von einer Stunde! Das nenne ich INTERVALL-LERNEN. Es nutzt einen neurologischen Zusammenhang: Immer wenn wir uns mit etwas befassen, arbeitet das Gehirn noch ein wenig nach (diese “Überstunden” sind eigentlich “Überminuten”). Wenn wir also 5-mal je einige Minuten arbeiten, bekommen wir 5 mal kostenlose “Überstunden”, also sparen wir Real-Zeit. Allerdings müssen wir zwischen den einzelnen Übungsabschnitten Zeit verstreichen lassen.
Das hat mir die Augen geöffnet, denn ich experimentiere seit einiger Zeit damit, in Intervall-Einheiten (ich nenne das “Modulares Arbeiten”) Töne für mein Ensemble zu lernen.
Dadurch höre ich in den Lernpausen eine Art Ohrwurm des zuletzt gehörten Abschnitts, der mir offensichtlich hilft, Musikstücke viel schneller zu lernen, als ich das früher getan habe.
Zum Ausprobieren hier mein aktuelles Test-Schema zum Intervall-Lernen beim Sprachenlernen
- Sprache X HÖREN/AKTIV 3 Durchgänge
- 10 -30 Minuten etwas anderes machen
- Sprache X HÖREN/AKTIV 3 Durchgänge
- 10 -30 Minuten etwas anderes machen
- Sprache X HÖREN/AKTIV 3 Durchgänge
- 10 -30 Minuten etwas anderes machen
- Sprache X HÖREN/AKTIV 3 Durchgänge
- 10 -30 Minuten etwas anderes machen
- Sprache X HÖREN/AKTIV 3 Durchgänge
Wer sich fürs Lernen von Musikstücken interessiert, findet meinen Kommentar zu Frau Birkenbihls Artikel vielleicht hilfreich.
Zum Intervall-Lernen gibt es später weitere Infos.