Über mich

Eigentlich wollte ich Musiktherapeutin werden…

Nach dem Abi arbeitete ich stattdessen ein Vierteljahr lang auf einem Trakehner-Gestüt und studierte dann Skandinavistik. Neben der Musik sind nämlich Bücher und Sprachen meine Leidenschaft.

Ich komme aus Hamburg, bin aber nach meinem Studium in Tübingen im Süden geblieben, wo ich versuche, andere für den hohen Norden zu begeistern, indem ich Schwedisch unterrichte und skandinavische Stücke zu unseren Proben mit dem Rheinberger-Ensemble mitbringe.

Mich faszinieren andere Sprachen, durch die man viel mehr über die Kultur und Besonderheit eines Landes erfährt, als durch Filme oder Reiseführer.

Meine Schweden-Begeisterung verdanke ich Astrid Lindgrens “Michel aus Lönneberga” – der im Schwedischen übrigens “Emil” heißt und meiner Familie, deren Wurzeln in Schweden und Dänemark liegen.

Im Jahr 1999 war ich in Småland/Schweden, um meine bis dahin eher passiven Sprachkenntnisse zu aktivieren.

Angestachelt durch meine Begeisterung für Schweden und meine Erfolge beim Schwedischlernen, begann ich (neben meinem Skandinavistik-Studium) Kurse in „Deutsch als Fremdsprache“ in der Abteilung “Deutsch als Fremdsprache und Interkulturelle Programme” der Eberhard-Karls-Universität Tübingen mitzubetreuen.

Es war toll, Deutsch zu unterrichten, aber mein Traum war es, Schwedisch lehren zu dürfen, weil ich diese Sprache liebe!

Als ich 2005 das Angebot bekam, als Dozentin für Schwedisch an der Volkshochschule Stuttgart zu arbeiten, erfüllte sich dieser Traum endlich.

Inzwischen sind sechs Jahre vergangen; in dieser Zeit habe ich 39 semesterbegleitende Kurse auf den Niveaustufen A1 – B2 angeleitet und gebe zur Zeit nur noch Konversationskurse (B1 & B2).

Seit 2006 arbeite ich als freiberufliche Sprachtrainerin (SV-Sprachtraining) im Großraum Reutlingen/Tübingen/Stuttgart und gebe Einzelunterricht sowie Kleingruppenkurse für alle Niveaus.

Ich verstehe mich – ganz im Sinne der skandinavischen Didaktik – als Coach, der seine Schützlinge auf ihrem Entwicklungs- und Lernweg begleitet und ihnen dabei hilft, ihre selbstgesteckten Lernziele zu erreichen.
Zu diesem Zweck arbeite ich am liebsten mit eigenen Sprachlernmaterialien, denn nur so kann ich dem Lerntyp, den Lernzielen sowie den Interessen des Einzelnen gerecht werden.

Mein Unterricht orientiert sich am interkulturellen Ansatz, der EuroCom-Methode, der Birkenbihl-Methode, dem aktivierenden Lernen nach Claudia Monet und inzwischen ganz besonders an der “Germersheimer Methode”.

Ich lege viel Wert auf authentisches Hörmaterial (Podcasts, Radiobeiträge und Gesprächsmitschnitte), um das Hörverstehen für die unterschiedlichsten Kommunikationssituationen zu trainieren

Seit dem Wintersemester 2010/2011 unterrichte ich zusätzlich am Sprachenzentrum Germersheim (Johannes Gutenberg Universität Mainz) nach dem didaktischen Konzept des Sprachenzentrum Germersheim (SZG).

Mich fasziniert an diesem Sprachlern-Ansatz, dass die Lernenden durch den einsprachigen Input, der durch Bilder, Gesten und Mimik verstehbar gemacht wird, einen großen passiven Wortschatz aufbauen, der durch dieses multisensorische Lernen besonders gut gespeichert wird.

Dadurch dass in den Anfängerkursen keine Schrift verwendet wird, lernen die Studenten als erstes entspannt zuzuhören und zu “raten”, was wohl gemeint sein könnte und gewinnen so Vertrauen in ihre Fähigkeit zu verstehen, etwas, dass in normalen Sprachkursen viel zu wenig gefördert wird und dann durch schlechte Erfahrungen häufig Ängste beim Lernenden auslöst.
Ich habe einige Privatschüler, die noch 30 Jahre nach ihrem Schulabschluss unter diesen Ängsten leiden und ihre Fremdsprachenkenntnisse leugnen oder diese Kenntnisse einfach nicht im Leben anwenden und das finde ich wirklich traurig!

Ich möchte in diesem Blog Tipps und Links zum Thema Sprachenlernen aus meiner Erfahrung an Autodidakten, Sprachkursbesucher und Studenten weitergeben und wünsche viel Spaß beim Lesen und Ent-decken,

Theresa Henkel . SV-Sprachtraining

2 Gedanken zu “Über mich”

  1. Hej Theresa,
    Jahr für Jahr mache ich Urlaub in Schweden und ärgere mich immer wieder, dass ich die Sprache nicht spreche und verstehe. Das soll sich jetzt ändern.
    Meine Frage: Wo bekomme ich Lernmaterial, um Schwedisch nach der Birkenbihl-Methode zu lernen?
    Beste Grüße von der Otseeküste
    Jürgen Vogler

    • Theresa sagte:

      Hej Jürgen,
      dann solltest du unbedingt anfangen, Schwedisch zu lernen, denn Schwedisch ist soooo schön und bringt rasche Erfolge!

      Vera F. Birkenbihl hat die Assimil-Kurse für alle die Sprachen empfohlen, die sie nicht selbst im Programm hatte und dieser Empfehlung schließe ich mich vorbehaltlos an.
      Die Methode von Assimil ist der Birkenbihl-Methode sehr ähnlich und die kurzen Texteinheiten des Kurses sind äußerst unterhaltsam und damit ideal zum Lernen geeignet – ab Lektion 7 kommen keine typischen Lehrbuch-Dialoge mehr vor und die ersten sieben Lektionen bearbeitet man innerhalb kürzester Zeit.

      Ich arbeite in meinen Sprachkursen und auch persönlich gern mit Assimil, einfach wegen der netten kurzen Lerneinheiten und der witzigen Ideen.

      Ich empfehle dir, nur die “einfache” Ausgabe (Buch und Audio-CDs) zu kaufen, weil die PC-Edition für mich keinen erkennbaren Zusatznutzen bietet:
      Schwedisch ohne Mühe (Assimil)
      ISBN13: 9783896252203

      Probelektionen und weitere Infos gibt es hier:
      http://www.assimil.de/languages/swedish.htm

      Wenn du gern genauer in das Buch hineinschauen möchtest, lohnt sich auch der Besuch in einer größeren Stadtbibliothek oder Buchhandlung.

      Viel Spaß beim Lernen und viele Grüße in den hohen Norden,
      Theresa

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